Sonntag, 20 März 2011

Wenn die Zeiten turbulent sind…

Category: keine Kategorie — Madame Zarah @ 4:52 pm

In den letzten Wochen war mein Zeitgeschehen (privat und beruflich) als trubulent und sehr aufregend zu beschreiben.
Da fehlten oftmals am Ende des Tages plötzlich 4-5 Stunden, welche selbst am nächsten Tag nicht aufgeholt werden konnten.
E-mails stapelten sich im Posteingang und zeigten überhaupt kein Verständnis für meinen defekten PC.
Die Telekom schafffte es innerhalb der letzten 4 Wochen nicht mir einen gängigen Telefon/DSL-Anschluss ins Studio zu legen, und auch das vermehrte “Plattmachen” meines Netbooks (vorgeschlagen von den “Wissern” im PC-Fachgeschäft) konnte nicht dafür Sorge tragen, dass ein Fehlinstallierter USB-Stick glücklicher in seiner USB Box wurde, um sich mit der Neuinstallierung des Netbooks gleich durch Teamwork mit zu installieren.

Faktum, die fortschreitende Technik hatte mich mit allen möglichen Tricks ausgeknockt.

Also blieb für andere Dinge etwas mehr Freiraum, welchen ich unter anderem dafür eingesetzt habe meine Fotoausrüstung etwas aufzustocken, um zum Beispiel Lady Tara die Möglichkeit zu bieten neues Bildmaterial für ihre Homepages zu erstellen.

Ein weiteres Zeitfenster wurde von mir genutzt, um durch die einleitende Kooperation und zeitliche Einbindung von Lady Marfa, einer sehr lieben Freundin von mir (lieben Dank noch einmal, Marfa), Kontakt zu Lena K. herzustellen, die einige Tage nach Hamburg kommen wollte, um hier weitere Videos für ihre, seit Jahren bekannten SM-Filmreihen, zu drehen.
Und so habe ich das erste Mal einen Gast empfangen, in dem reinen Ansinnen, mit genau diesem Herrn als passiven Probanden, ein eigenes Video drehen zu lassen, dass unter Lena K. Flaggschiff erscheinen wird.
Mit diesem speziellen “Ziel” vor Augen benötigte ich ein wenig Anlauf um mich in MEIN Spiel einzufinden. Doch schliesslich tauchten mein Proband und ich so in unsere gemeinsame Spielwelt ein, dass selbst eine surrende Kamera uns nicht mehr stören konnte.
Wie das Ergenis dieses gemeinsamen Abtauchens aussehen wird, weiss ich selbst noch nicht zu sagen, doch war dieses vollkommen neue Abenteuer für mich eine abwechslungsreiche Erweiterung meines bisherigen SM-Studio-Geschehens.

Eine weitere und sehr schöne Neuerung im Studioalltag wird ab der kommenden Woche mit Velvet, einer überaus charmanten, switchenden Dame Einzug nehmen.
Für diesen Einzug habe ich einen kleinen Internetauftritt gebastelt, welcher sich sowohl auf meiner HP unter Gastladies, wie in der Galerie de Sade, einsehen lässt.
Und da Velvet mit ihren aktiven und passiven Gelüsten eine vollkommen neue Traumvariante für unsere Gäste ermöglicht, freue ich mich um so mehr, dass manche Zeiten einfach turbulent und unerwartet um die Ecke kommen.

In diesem Sinne hinterlasse ich einen lieben Gruss >> Madame Zarah

Montag, 21 Februar 2011

Die Kunst des Erkennens…

Category: keine Kategorie — Madame Zarah @ 9:07 pm

oder ähnlich möchte ich diesen BLOGeintrag nennen, der sich auf eine meiner Studio-Begegnungen bezieht, welche ich kürzlich hatte.

So erhielt ich bereits im Vorfeld eine sehr nette Mail, welche auf wirklich einfallsreiche Weise, von einer besonderen Inszenierung zu erzählen vermochte.
Ein ganz spezielles Rollenspiel sollte es werden, in dem es eher um psychische Folter, denn um real auslebbaren Sadismus/Masochismus ging.
Desweiteren wurde in dieser Mail bemerkt, dass bereits mehrfach versucht wurde dieses Rollenspiel, mit Hilfe unterschiedlicher Damen meines Genres, zu realisieren, deren junge, äusserliche Hülle stets sehr vielversprechend anmutete, wobei es jedoch immer an einem gewissen Aufbau/ Erhalt des Spannungsbogen – Seitens dieser aktiven Damen – fehlte.

Sprich – die Attribute dieser Damen schmeichelten dem Auge, vermochten aber, auf Grund ihres jungen Alters und der somit verbundenen, dominanten Unerfahrenheit, einfach nicht, ein Schauspiel solch einer harten psycho-Gangart überzeugend zu inszenieren.

Für mich – eine Frau mit weniger jungem Aussehen ;-) aber einigen Jahren Erfahrungsvorsprung – versprach solch ein Rollenspiel bereits im Vorfeld puren Hochgenuss und eine ganz klare Einbindung meines schauspielrischen Könnens.

Und so bin ich am Tag X in meine Rolle hineingeschlüpft und zusammen mit meinem “Opfer” tief in die Abgründe dunkler Leidenschaften und purer Ängste abgetaucht.
Und alles was uns in diesen Abgründen erwartete, war absolut unvorhersehbar, dunkel, düster, wundervoll.

Nachdem diese Inszenierung ihren Höhepunkt erreicht hatte, und wir gemeinsam wieder an die Oberfläche unseres wahren Seins gelangten, folgte ein ruhiges Nachgespräch.
Innerhalb dieses Gesprächs bestätigte mir mein Gast, dass das zuvor Erlebte viel mehr als die von ihm erwarteten und erhofften Impressionen und Emotionen hervorgerufen hatte.
Natürlich blieb mein Ego durch diese Aussage nicht ganz ungestreichelt.

Als mein Gast dann erzählte, dass er bei seinem nächsten Studio-Besuch einer anderen Dame seine Aufwartung machen will, konnte ich diesem Wunsch nur zustimmend entgegentreten, da mir bewusst war, dass wir unseren Höhepunkt in der Inszenierung kein zweites Mal so herrlich aufbauen könnten, was insbesondere am Inhalt und schlussendlichen Auflösung jenes besagten Rollenspiels lag.

Um so verwunderter war ich, als eben dieser Gast, der durch seine unbefriedigten Vorerfahrungen geläutert schien, mir erklärte, dass er bereits eine Dame favorisieren würde, da Diese, auf einem ihrer multiplen Homepagebilder, so wundervoll ein – für ihn sehr wichtiges Utensil – in die Kamera hält.
Und mit diesem Utensil schlug sein Herz mal wieder für eine attraktive und junge Dame, die aufgrund ihrer kurzen Erfahrung im dominanten Buisness höchstwahrscheinlich kaum solch ein Psycho-Schauspiel zu inszenieren weiss.

Und so wie ich, die falsche Besetzung für die Rolle eines jungen, verführerischen Vamps darstelle, stellen junge Damen die falsche Besetzung für Rollenspiele dar, die schlichtweg eine gewisse Lebenserfahrung benötigen.

Tja, die Macht von farbenfrohen Bildern, gekoppelt an das Auge…

Doch bei all den gewährten Blicken, die das Leben uns so bietet, liegt die Kunst des Erkennes doch grundsätzlich in der eigenen Erkenntnis.

Donnerstag, 13 Januar 2011

Dein Duft …

Category: keine Kategorie — Madame Zarah @ 7:28 pm

Wir stehen gemeinsam vor dem Spiegel. Dabei befinde ich mich hinter seinem Körper, meinen Arm um seinen Hals geschlungen, als wären wir ein Liebespaar, als wäre ich seine Geliebte.
Um so überraschter verändert sich sein Gesichtsausdruck, während mein Arm sich unnachgibig eng um seine Gurgel legt.
Fast beiläufig spiele ich mit meinem Biszeps, drücke ihm damit immer mehr die Kehle ab.
Seine verwirrten, lüstern verhangenen Augen kleben im Spiegel, suchen darin meinen Blick.
Mein Bizeps zieht noch etwas enger.

Verführerisch schleiche ich mit meinem Mund gegen sein rechtes Ohr. Zärtlich berühren meine Lippen die kleinen Häarchen seines Ohrläppchens.
Ich hole tief Luft, atme den warmen Geruch seiner Haut, die verfliegenden Anhaftungen seines After-Shaves ganz genussvoll ein.
Er riecht so gut, so verdammt gut. Er riecht nach Lust, nach Angst, nach der kühlen Holznote seines Parfüms.
Mir wird fast schwindelig vor lauter “Wohlduft”.
Noch einmal sauge ich den Geruch in meine Nasenflügel, gebe mich dem Schönen einfach hin.

Und Er ?
Er spürt meine Verzückung, meinen warmen Atem der teils seine Ohrmuschel erklimmt und teils seine Halsschlagader hinunterzieht.
Er versucht sich mir unumwunden hinzugeben, sich und seinen wundervollen Geruch, unter dem atemraubenden Druck meinem Bizeps, für mich bereit zu halten, gleichwohl seine Lungen nach Sauerstoff dürsten.

Vor Genüsslichkeit leicht heiser flüstere ich in seinen Gehörgang:
>>Du riechst so gut, so gut, verdammt ich kriege gar nicht genug von dieser Geruchsvermischung. Ja, ich könnte ewig so an dir riechen. Dir jeden noch so kleinen Atemzug verwehren, dich würgen und quälen, während ich dich ganz einfach einatme.
Verstehst Du ? Ich atme deine Atemlosigkeit ganz einfach ein. Also leide noch etwas länger für mich, ringe nach Luft bis dich der Sauerstoffmangel deiner letzten klaren Gedanken beraubt.
Ringe nach Luft, komm schon, ringe nach Luft – ich will dich riechen !<<

Zwei Blicke treffen sich im Spiegel, bleiben aneinander kleben.
Und mein Bizeps zieht sich noch enger zusammen, schwillt mit all seinen Muskelfasern vollendet für mich an…

Sonntag, 2 Januar 2011

DAS NEUE JAHR

Category: keine Kategorie — Madame Zarah @ 5:17 pm

Da ist es schon wieder – das Neue Jahr.
Kaum, dass das Alte aufgebraucht wurde, stehen also wieder 365 Tage am Start, die danach lechzen mit Leben und Erkenntnissen bestückt zu werden.
Dabei ist es noch nicht einmal eines dieser besonderen Schaltjahre – nein – wieder nur so ein unspektakuläres, fast noch jungfräuliches “Normal”Jahr, welches uns bevorsteht.

Und trotzdem – wie schon all die anderen Jahre zuvor – wünsche ich meiner Familie, meinen Freunden, meinen Kolleginnen, allen Gästen – welche bereits den Weg in mein Studio gefunden haben – allen Gästen – welche vielleicht noch den Weg in mein Studio finden werden – und all den virtuellen Besucheren meines BLOGS, dass dieses Jahr für alle Gesundheit, besonders schöne Begegnungmomente und, neben den weniger annehmlichen Dingen, die das Leben leider auch immer mit sich bringt – wundervolle Impressionen bereithält die sich sogar an besonders kalten und düsteren Tagen herzlich warm und harmonisch abgerundet anfühlen.

Vielleicht genügt es aber auch schon, wenn ich sage: >>Machen wir gemeinsam doch einfach ein ganz “normales” Jahr zu einem ganz speziellen, unvergesslichen 2011 ! <<

Madame Zarah

Montag, 27 Dezember 2010

Ein Erlebnisbericht…

Category: Erlebnisberichte von Gästen — Madame Zarah @ 8:23 pm

Noch kurz vor dem Jahreswechsel möchte ich einen Erlebnisbericht von ropefan einstellen, welchen er nach unserer letzten, gemeinsamen Begegnung im Dominaforum (im geschützten Bereich) gepostet hat.

Ropefan hat mir angeboten diesen Bericht auch hier, innerhalb meines BLOGS, einzustellen, was ich hiermit sehr gerne mache, zumal mich der besondere Schreibstil zusätzlich erfreut und dem Erlebnis dadurch mit einer besonderen Note versüsst.

Und somit lasse ich diesen BLOG mit einem wundervollen Bericht in das neue Jahr rutschen, allerdings nicht ohne vorab allen Lesern einen wirklich guten Start in das neue Jahr zu wünschen. Madame Zarah

Ein Erlebnisbericht:
Wenn Man(n) sich ärgert…ein Besuch bei Madame Zarah

…Anfang der Woche war es wieder soweit, das MZ rief mal wieder, die Madame wurde besucht….Terminabsprache per Mail war auf den Weg gebracht, die entsprechende Bestätigung kam postwendend…
Wer kennt es nicht, dass dann vor Vorfreude schneller schlagende Herz, die aufkommende Ungeduld, dass es endlich losgeht…
Pünktlich zur abgemachten Zeit ertönte die Klingel des Studios, ich wurde hineingebeten und musste mich noch einen kleinen Augenblick gedulden, ehe ich die ungeteilte Aufmerksamkeit der Hausherrin zugesprochen bekam.
Da stand Sie nun im Raum vor mir, und das Ärgern begann…

…die freundliche, herzliche Begrüssung…zu schnell vorbei…
…frischmachen im Bad, Rückkehr ins Spielzimmer, und ab geht’s, prompt mit ner Kopfhaube ohne Sehmöglichkeit versorgt, und sich zu ärgern, die hübsch zurechtgemachte Actress nicht weiter anschauen zu können, nur noch riechen, schnuppern, fühlen, Nähe spüren…
…Apropos fühlen und spüren, fühlen sollte ich dann Nippelklemmen…ärgern über den nicht nachlassenden Kneifschmerz und das glucksende Lachen, welches von aussen durch die Haube an mein Ohr drang, als sich jemand immer wieder vergnügt spielend an Nippeln und Klemmen zu schaffen macht…
… ärgern über Arztklammern, die in dreifacher Ausfertigung an die ausgestreckte Zunge gesetzt wurden, ärgern über das nicht nachlassende Sabbern.
… ärgern über die dann angelegte Fesselung, die mich auf alle Viere zwang, Bodenkontakt nur mit Ellenbogen und Kniespitzen.
… ärgern über das kriechende Vorführen im Hause, um den anderen anwesenden Damen presentiert zu werden.
… ärgern über die Rückkehr ins Spielzimmer, als die Knie mehr und mehr aufschrien.
… ärgern, dass diese zu schöne Fesselposition dann doch wieder viel zu früh gelöst wurde.
… ärgern über wirklich schmerzende Rohrstockhiebe auf die Fußsohlen.
… ärgern über die Erfindung von Paketband.
… ärgern über das Abbinden von Schw… + Hoden, kurzatmig schnaubend aufgrund des Verbindens von Hodenabbindung, Nippelklemmenkette und Nasenschäkel.
… ärgern über das Abziehen der Kopfhaube, da sie sich viel zu gut anfühlte.
… ärgern über die neu, auf dem Rücken gefesselten Arme, ohne Möglichkeit von den Seilen loszukommen.
… ärgern über eine neuerliche Kopfhaube und über die scheinbar nicht enden wollenden Bondageeinfälle der führenden Kraft, als Sie meinen Kopf nun ebenfalls in diverse Seilwindungen einpflechtet und diese Kopfverschnürung nun am Flaschenzug festmacht, damit ich blind, gefesselt, gestreckt stehe, um dann auch noch einen gross aufgepumpten Knebel aushalten zu dürfen.
… ärgern über die Vorliebe der Madame, Striemen zu bestaunen.
… ärgern über den ersten Satz von 10 Rohrstockhieben…erste bunte Grüsse…
… ärgern über Gewichte, die nun die Hodenschnüre zieren.
… ärgern über das folgende Losmachen vom Flaschenzug, das Entfernen der Kopffesselung.
… ärgern über das Aufhängen an den Beinen.
… ärgern über das neuerliche, 20fache aufpfeiffen des Rohrstocks.
… ärgern über jeden roten Streifen, der es sich nun auf meinem Hinterteil gemütlich macht.
…ärgern über das Herablassen zurück auf den Boden, bis Kopf und Schultern wieder stützend aufliegen, und das herrlich hilflose Pendeln in der Luft schon wieder vorbei ist
… ärgern über die vielen Holzwäscheklammern, die beliebig und mit zufriedener Miene auf Bauchdecke und sonstwo angebracht werden.
…ärgern über die Strompads auf den Nippeln, die nichts Gutes verheissen.
… ärgern, als der Strom entsprechend einsetzt, erst angenehm, dann aufgedreht die Nippel beissend, bis ein gewöhnungsbedürftiges, zerreissendes Gefühl entsteht, an der Grenze des Erträglichen.
… ärgern, fluchend die Intervalleinstellung wahrnehmend.
… ärgern, dass Madame angeblich versehentlich, den Stromstärkeregler in die falsche Richtung justiert, und statt den Stromfluss zu beenden, mir nun eine volle Ladung verpasst, untermalt von einem lauten Auflacher und einem „ehrlich“ gemeinten Entschuldigung begleitet.
… ärgern über das neuerliche Hochziehen an den Beinen.
… ärgern über eine der besten Freundinnen der Madame, die zufällig in der Gegend war….Besucher des M.Z. werden mit dem Namen Black Lady vielleicht ja etwas anfangen können…
…ärgern über 20 weitere Grüsse auf meinem Hinterteil.
… ärgern, dass die Uhr tickt, ärgern, dass ein schöner Ausklang, ein netter Plausch über Dieses und Jenes auch irgendwann enden muss.
…ärgern, dass ein wundervoller Nachmittag, abermals viel zu kurz erscheint…

…freuen, dass man sich hat…..

Liebe Zarah, einen Dankesknutsch für die gemeinsame Zeit.

Liebe Grüsse

Ropefan

Sonntag, 19 Dezember 2010

Rahmengedanken zum Fest.

Category: keine Kategorie — Madame Zarah @ 12:21 am

Obgleich nicht in einem festen Rhythmus eingebunden, dafür aber in aller regelmäßigen Unregelmäßigkeit, verändern sich die Begebenheiten um uns herum zu neuen Aufgaben oder Betrachtungsweisen.

Was gestern noch unbekannt oder unverhofft war, ist heute bereits in manierlicher Langeweile eingebunden um bereits morgen als längst überholt und veraltet deklariert zu werden.

Reden wir noch von den guten alten Zeiten, mit welchen wir oftmals Jahre/Jahrzehnte in Verbindung bringen, werden unsere nachfolgenden Generationen wahrscheinlich nur noch von den guten alten Momenten sprechen.

Und genau solch einem momentanen Zeitgeschehen, scheint das explodierende, von den Medien vorangetriebene Phänomen der Moneymistress, zu entspringen.

Da werden Web-Präsenzen hochgezogen und gestaltet, welche einzig und alleine dem Vorhaben entsponnen sind, so vielen Männern (auf solchen Seiten meist mit Zahlschwein oder Sklavensau betitelt) wie möglich das Geld aus der Tasche zu raffen.

Das noch größere Phänomen erachte ich allerdings in der Art des WIE.
Da gibt es zum Einen weder ein klar, offeriertes Angebot, welches auch nur annähernd ein Geschenk verdienen würde, noch irgendwelche finanziellen Aufwendungen erklärt.
Zum Anderen wird auf diesen Seiten eine ganz eigene Form der Rechtschreibung/ Grammatik eingebunden, welche oftmals auf einen gehobenen Schulabschluss des Fördervereins schliessen lässt.
Der rhetorische Inhalt dieser Pages ist für mich vergleichbar mit dem verbalen Fassungsvermögen einer nicht geerdeten Steckdose.
Und selbst das Vokabular ist auf dem Level grunzender Wildschweine angesiedelt.

Da pöbelt der Schriftgrad 20jähriger, unerzogener Gören, welche sich selber Herinnen/Dominas nennen, einem unverhohlenem Homepagebesucher entgegen.
Mit unkorrigierten Worten wie: Du Zahlschwein, jetzt hör mier mal ganz genau zu wass du mir schencken sollst…, wird eine Wunschliste für Präsente und finanzielle Erwartungen angeführt.

Diesem ganzen Phänomen habe ich bisher kaum Beachtung geschenkt, da ich nicht davon ausging, dass sich jemand durch solch einen schlecht eingefädelten Irrsinn angesprochen fühlen könnte.
Aber jetzt wurde ich eines Besseren belehrt.
So habe ich – zu einer mir bereits bekannten Geld-Domina – nun also auch noch einen Mann kennengelernt, welcher unter weiblichen Künstlernamen ebenfalls eine Moneymistressseite unterhält.
Und genau dieser Herr versicherte mir, dass er durchaus Erfolg mit seiner Seite und den „Pseudobildern“ seiner weiblichen Vorstellfigur hat.

Um so entsetzter frage ich mich nun, was also mache ich falsch?
Wo bleibt nur mein neues Lap-Top, wo das karatschwere Geschmeide und wo ist mein neues Smart-for-two Cabrio? ;-)
Mann o Meter, auf meiner Homepage fehlt ganz eindeutig das richtige Vokabular, um meine Wunschliste aufzugliedern.

Und genau bei dem Wort WUNSCH(liste) bin ich auch schon bei meinem Begehren angelangt:
Ich wünsche allen Lesern meines BLOGS, dass sie wundervolle Tage im Rahmen von Freunden und Familie nutzen und sich somit selbst ein schönes Weihnachtsfest schenken.

Ein frohes Fest und einen guten Start in das neue Jahr wünscht >> Madame Zarah

Dienstag, 30 November 2010

Veränderungen – der Lauf der Zeit

Category: keine Kategorie — Madame Zarah @ 12:39 am

Kaum aus dem Urlaub zurück, und schon machten Veränderungen auf sich aufmerksam.

Überwiegend spiegeln sich diese Veränderungen in der Aufstellung des Studioteams.
Und so mag manch Einer denken, was er möchte, doch scheint bei den Hamburger Dominas eine Form von Reiseepidemie um sich zu greifen. ;-)

Und dieser Epidemie ist Lady Tina Deluxe mit Haut und Haaren verfallen, so dass sie sich aus dem Stuioteam M.Z. verabschiedet hat, um Deutschland und andere Länder als Gastdomina zu bereisen.

Domina Maya hat dieser Virus zum Glück nur ansatzweise erwischt, so dass sie ihren älteren Reiseinteressen, hin und wieder – jedoch immer nur für wenige Tage – wieder aufleben lassen möchte.

Und Madame Carmen de Biron gesellt sich seit gut 2 Wochen als Gastdomina zu unserem Team um somit einen ersten Eindruck über ihre Persönlichkeit und dominante Art ihres Spiels zu vermitteln.

Aus diesen Gründen gilt es fortan – im Studio M.Z. – eine vacante Teammitgliedschaft, für eine ambitionierte Dame mit Lust auf BDSM-Gelüste und mehr, zu besetzen.

Interessentinnen stehe ich gerne via Mail oder per Telefon (0170 / 8785 641) zur Seite.

Vorab hinterlasse ich liebe Grüsse >> Madame Zarah

Anbei sei erwähnt, dass auch mich der Reisevirus infiziert hat :-) , und so werde ich auch in diesem Jahr den Tag des Knecht Rupprecht (06.12.2010) im Studio Labyrinth verbringen, um gemeinsam mit Lady Marfa das alljährliche Rutenfest zu feiern.
Nähere Informationen hierzu:

http://www.dominaforum.net/forum/ftopic26410.html

Freitag, 29 Oktober 2010

Zeit für Urlaub (vom 30.10 – 09.11.2010)

Category: keine Kategorie — Madame Zarah @ 12:08 pm

Wenn ich mir die vergangenen Wochen und Monate, dieses fast schon verblassenden Jahres, rückblickend anschaue, dann bemerke ich, dass dieses Jahr für mich bisher wirklich auf einer temporeichen Überholspur angesiedelt war.
Befand ich mich mit meinen Gedanken noch immer im Frühling kam fast über Nacht der Herbst – et voilà.

In der Zwischenzeit gab es einen wahren Renovierungsmarathon zu bewältigen, welcher mich letztlich in mein neues – für mich wunderschönes – Studio begleitet hat. Vorab galt es aber auch noch ein altes Studio mit Sang und Klang aufzulösen, in welchem ich mich weit über 4 Jahre wohlgefühlt habe.

Ein neues Team aus fantastischen, motivierten und leidenschaftlichen Damen hat sich mit zu mir und in mein Studio gesellt.
Diese “Gesellschaft” ist innerhalb der letzten Monate in sich gewachsen und angenehm vertraut geworden.

In meinem Domizil empfingen mehrere Gastladies ihre Gäste, so dass mir ein Blick über meinen eigenen Tellerrand, bezüglich unterschiedlicher Praktiken, und deren nicht immer schmerzfreien ;-) Ausführung, geboten wurde.
Dabei lernte ich so energiegeladene und charakterlich angenehme Damen kennen, dass ich mich noch nachträglich über deren Gegenwart und den zeitgleich gemachten Erfahrungswerten erfreuen kann.

Ausserdem habe ich mein kleines Steckenpferd – die Hypnose – mit einem weiteren Seminar aufgesattelt.

Und – ja, das möchte ich gar nicht unterschlagen – ich habe wundervolle Gäste zu unbeschreiblich schönen Fantasiereisen, durch die Täler von Devotismus, Masochismus und Fetischismus – sprich Liebhaber von
BDSM-Genüssen – empfangen und begleitet.
Dabei waren manche Spiele so intim, voller Leidenschaft, Vertrauen und in sich absolut gross, dass mich alleine die Gedanken daran wieder ins Schwärmen versetzen.

Zähle ich nun all diese Dinge zusammen (die weniger positiven Erlebnisse, welche es natürlich auch gab, liegen dabei weit und fast schon vergessen unter meinem Tisch), wird mir wieder einmal bewusst, wie glücklich und zufrieden ich mich mit meinem Leben und meinem Schaffen zeigen darf.
>>Wo, wenn nicht hier, bei dieser Erkenntnis, möchte ich mich wiederfinden?<<

Und wenn eine Frau zu solchen Erkenntnissen kommt, dann, ja dann sollte einfach auch mal die Zeit für eine kleine Pause sein, um in sich zu genießen und um neue Energien und Fantasien für den dunklen und nahenden Winter zu tanken, der unabwendbar auf uns zusteuert.

Aus diesem Grund werde ich mich vom Samstag den 30.10 bis einschliesslich Dienstag den 09.11.2010 unter südlicher Sonne wärmen.
Während dieser Urlaubstage nehme ich weder Anrufe entgegen, noch beantworte ich Mails.
Doch danach - nun, danach werde ich mit frischen Winden durch meine Begegnungen stürmen, und mir auch endlich einmal die Zeit einräumen, um mich mit dem längst ersehnten Bau einer Straf-/Gefängniszelle für Langzeitverwahrungen auseinander zu setzen.

An dieser Stelle hinterlasse ich bunte Grüsse >> Madame Zarah

Sonntag, 10 Oktober 2010

Der 0815-Wunsch

Category: Allgemeines,keine Kategorie — Madame Zarah @ 10:28 pm

Letztens habe ich einen Gast in meinem Studio empfangen, welcher im Vorgespräch angab bereits vermehrt in SM-Studios “bespasst” worden zu sein.
Auf meine Frage, welche Leidenschaften oder Neigungen er denn zu benennen vermag, beziehngsweise wie er bespasst wurde, erhielt ich eine lapidare Antwort, die vorgab: >> Na, mach halt so was, was alle Dominas machen.<<

Mein erster Gedanke auf seine Aussage war: Ah ja.
Mein zweiter Gedanke: Na toll.
Mein Dritter: Was also machen alle Dominas ?

Natürlich liess ich es mir nicht nehmen meine drei Gedanken auszusprechen, die mein Gast aufgriff, um nachträglich zu bestätigen: >> Naja, was man als Domina halt so macht.<<

Mein Lächeln entrutschte, als ich zu Bedenken gab, dass er also ein 0815-Schema durch mich abgearbeitet haben möchte.
Nun widerum zeigte sich mein Gesprächspartner vorerst verwirrt. Dann aber überlegte er einen kleinen Moment und bestätigte, dass er genau solch ein Schema meint.
Dieses Schema würde aber nur abgerundet sein, wenn ich – O-Ton meines Gastes – zusätzlich noch das anziehe, was eine Domina normalerweise so anzieht.
Auf meine Frage, wie denn das “normalerweise Outfit” einer Domina zusammengestellt ist, kam postwendend zur Klärung: >> Naja, einen kurzen Lederrock halt, einen, der gerade über den Po geht. Dazu lange Stiefel mit hohen Absätzen, die bis weit über das Knie reichen. Ausserdem trägt eine Domina einen knappen
Leder-BH – oder sowas – wenn sie überhaupt “Obenrum” was anziehen muss.

Und obgleich ich bis heute noch immer nicht genau weiss, was eine Domina denn normalerweise so macht, ist mir nun immerhin verständlich, wie ich mich als Domina anzuziehen habe. ;-)

Lächelnde Grüsse hinterlässt >> Madame Zarah

Sonntag, 3 Oktober 2010

Abwechlungsreicher und bereichernder Besuch aus Berlin

Category: keine Kategorie — Madame Zarah @ 4:26 pm

Am vergangenen Montag und Dienstag war Lady Pascal (aus Berlin) als Gastdame in meinem Studio zu Besuch.
Und obwohl meine bisherigen 10 “Dienstjahre” als professionell agierende Domina nicht von einer Eintagsfliege zeugen, kann Lady Pascal diese Erfahrungs-Jahre doch noch um einiges übertrumpfen.
Zusätzlich bereichert Lady Pascal Ihr Wissen und Können mit einem warmherzigen Charme, einer unglaublichen, jugendlichen, dynamischen Präsenz, Bodenständigkeit und ganz viel Esprit, wovon ich mich ebenso begeistern liess, wie von ihrem mitgebrachten Köfferchen kleiner und gemeiner Spielzeuge, über deren angedachten “Qual”itäten ich mich umgehend informierte. ;-)

Die 2 Tage Gedanken-/ und Erfahrungsaustausch waren dermaßen kurzlebig und leider viel zu schnell vorbei, so dass mich bei Lady Pascals Abreise ein kleiner Hauch Wehmut überfiel.
Da aber Hamburg nicht in einer Einbahnstrasse endet, und Berlin nur um zwei Ecken gedacht von Hamburg auf sich aufmerksam macht, bleibt es sicherlich nicht bei diesem einmaligen Treffen.

Es waren wirklich 2 lebhafte und wundervolle Tage in meinem Studio, mit einer tollen Gastlady, viel Gesprächsstoff (nicht nur um das Thema BDSM), Lächeln und Lachen, Staunen und Anerkennen.

Einfach schön.